Container

Reefercontainer sind KĂŒhlcontainer fĂŒr den Transport von GĂŒtern, die bei einer definierten Temperatur transportiert werden sollen. Dabei ist das KĂŒhlaggregat mittlerweile statt ĂŒber das Transportmittel, direkt im Container verbaut, so dass ein autarkes System vorhanden ist.

Der Innenraum des Containers ist mit glatten AluminiumwÀnden versehen. Am Boden sind sogenannte Alu-GrÀtings in LÀngsrichtung verbaut, Schienen die der Luftzirkulation dienen und auch die Möglichkeit bieten zusÀtzliche Reefer-Points (Befestigungshaken) einzusetzen.

Beim Beladen ist auf die Möglichkeit einer ausreichenden Luftzirkulation zu achten. Dazu sind Markierungen an den WĂ€nden angebracht, welche die maximale Stauhöhe definieren. Beim Einsatz von Ladungssicherungsmittel wie z.B. Staupolstern muss darauf geachtet werden, dass sich der Innendruck mit Temperaturschwankungen verĂ€ndert. Es gibt auch spezielle Ladungssicherungsmittel wie das S.A.M. RĂŒckhaltesystem, dass speziell fĂŒr temperaturgefĂŒhrte Transporte entwickelt wurde.

Ein Anwendungsvideo und genauere ErlĂ€uterungen erhalten Sie in unserem kostenlosen Fachbeitrag: "Folge 31: Reefer KĂŒhlcontainer - Aufbau und Beladung"
Nicht selten fĂŒhren Havarien zu Anpassungen in den Gesetzgebungen. Denn nicht zuletzt solche SchĂ€den liefern Erkenntnisse fĂŒr Überlegungen um z.B. SchĂ€den oder den Komplettverlust von Containerschiffen in Zukunft zu vermeiden.
 
Das schlĂ€gt sich in Normen und Regelwerken der federfĂŒhrenden Instiutionen nieder:
  • IMDG-Code
  • EMS-Code
  • SOLAS (International Convention for the Life at Sea)
  • IMO (International Maritime Organization)
  • MSC.1/Circ. 1475 9 June 2014
 
Die genaue Bedeutung des oben genannten erklĂ€rt Ihnen der Fachbuchautor Sigurd Ehringer in unserem Blog: "Folge 17: Havarien und die RĂŒckschlĂŒsse auf die Ladung und das Stauen"
Wie das Wort schon sagt, wird der Twistlock fĂŒr eine Verriegelung/Verbindung zwei Container durch Drehbewegung diese Ankerpunktes benötigt. Dabei unterscheidet man zwischen manuell verriegelten Twistlocks (Containerstauen an Land) und halbautomatischen (Seeverkehr). Bei letzterer Variante wird beim richtigen Stapeln der Container automatisch eine Feder gespannt, welche die Verriegelung mit dem GegenstĂŒck, dem sogenannten Corner Casting auslöst.
 
Was halten die Twistlocks aus? Wie werden Sie wieder verriegelt? In unserem Cargo-Blog Beitrag: "Folge 15: Wie funktioniert ein Twistlock?" finden Sie eine bebilderte ErklÀrung.
Bei der Verladung ist es noch kein Problem: Die Ware, z.B. lose Kartonage gestapelt in einem Seefrachtcontainer, ist da noch an Ort uns Stelle. Aber wĂ€hrend des Transports via LKW, Bahn und Containerschiff verrutscht die Ladung und gefĂ€hrdet das Personal beim Öffnen des Containers im Zielland. Warum? Die Ware drĂŒckt vor dem Öffnen unbemerkt gegen die ContainertĂŒren und beim BetĂ€tigen der Stangenverriegelung springen diese unkontrolliert auf.
 
Zur Vermeidung dieser Gefahr kann vor dem Öffnen eine Gurtsicherung angebracht werden. Diese legt der Entlader um die beiden, am nĂ€hesten zusammenliegenden horizontalen Stangen, der beiden ContainertĂŒrverriegelungen. Selbst wenn noch Druck auf den TĂŒren lastet, werden diese dann max. einen kleinen Spalt aufspringen. Das Personal ist geschĂŒtzt.
 

TIPP: Um die Belastung der TĂŒren zu verhindern wurde unser [R] Full Saftey entwickelt. Den Herausfallschutz gibt es als Plane und sogar als Staupolster-System.

Man kann daran den Eigner des Containers erkennen, seine Registierungsnummer oder auch die Typbezeichnung, also die Bauart. Aber es stecken noch mehr Details in den Beschriftungen. Jeder hat Sie schon gesehen: Die vielen Zahlen und Symbole auf den ContainertĂŒren. Aber was bedeuten diese eigentlich? Kennen Sie alle?
CSC-Plakette (Convention for Safe Containers) ist ein Regelwerk das sicherstellen soll, das Container weltweit nach einheitlichen Kriterien hergestellt, getestet und repariert werden. Dazu gehört auch eine regelmĂ€ĂŸige Kontrolle und die Dokumentation dessen auf der CSC Plakette des Containers. Aber was sagt diese im Detail aus? Und welche Kriterien muss ein Container erfĂŒllen?

Abmessungen, Innenmaße, die Konstruktion eines Containers und damit seine Belastbarkeit unterscheiden sich teilweise deutlich. Welche BeschĂ€digungen machen einen Container nicht mehr betriebssicher? Was ist ein "Twist-Lock"? Erfahren Sie alles ĂŒber Container in unserem Fachartikel:

Wenn ein Container angeliefert wird ist eine Eingangskontrolle eigentlich Pflicht. Weißt der Container SchĂ€den auf? Gibt es Verformungen oder BeschĂ€digungen am Containerboden? Wann wurde die letzte ÜberprĂŒfung nach CTU Code 2015 durchgefĂŒhrt? Bereits vor der Beldadung sind einige Parameter zu abzuprĂŒfen.

Hier muss unterschieden werden, ob es sich um einen TemperaturgefĂŒhrten Container( Reefer) handelt oder einen Standartseecontainer. Bei Reefer Containern sind keine Zurrösen am Boden oder an der Decke eingearbeitet, hier können folgende Sicherungsmittel verwendet werden.
  • Einschraubbarer Lashpunkt ( Dieser kann in jeder Schiene des Bodens angebracht werden, damit können LashbĂ€nder zur RĂŒckhaltung eingesetzt werden.)
  • Tygart System (Hier handelt es sich um ein ĂŒberdimensionales Klebeband. Dieses wird in beliebiger Höhe jeweils 2 StĂŒck pro Seite an die Containerwand geklebt und vor der Ware verschlossen. Dies geschieht durch Spannen der Seitlichen BĂ€nder, die wiederum mit einem Aufsatzklebeband miteinander verklebt werden. Die LĂ€nge der Seitlichen KlebebĂ€nder darf nicht kleiner sein als 150 cm.
  • StausĂ€cke in allen Variationen
  • S.A.M. System
Bei Standard Containern können folgende Systeme zum Einsatz kommen. Dabei ist darauf zu achten, wie stabil die zu versendende Ware ist.
Sehr geehrte Kunden. Bei unserem Shop handelt es sich um einen Shop fĂŒr Firmen und gewerbliche Kunden (B2B). Bestellungen von Einzelpersonen können leider nicht erfĂŒllt werden.