Ladungssicherungsmittel

Das Regelwerk fĂŒr die Ladungssicherung im Container ist der CTU-Code 2015. In der Anlage 7, Anhang 4 wird der Sicherungsmethode mit Staupolstern/StausĂ€cken ein ganzes Kapitel gewidmet.
 
StausĂ€cke zur Ladungssicherung werden verwendet, um LĂŒcken zwischen der Ladung auszufĂŒllen und damit einen Formschluss herzustellen. Sie werden mit einer Druckluftpistole oder einem mobilen AkkugeblĂ€se befĂŒllt und sind dadurch variabel in der Breite und im Innendruck einsetzbar.
 
Zudem unterscheidet man eine einfache Bauform, welche bei LĂŒcken bis 400 mm Einsatz finden. Bei grĂ¶ĂŸeren StaulĂŒcken kommen sogenannte 3D StausĂ€cke Anwendung, da diese durch Ihre kubische Bauform flĂ€chiger an der Ware anliegen.
 
Staupolster bestehen dabei aus einer InnenhĂŒlle aus PE Folie und einer AussenhĂŒlle aus PP Gewebe bzw. Papier. Letztere ist nicht zusammen mit dem Inlay recyclebar und feuchtigkeitsempfindlicher.
Container RĂŒckhaltesysteme, sogenannte Lashings sollen die BeschleunigungskrĂ€fte ĂŒber die GurtbĂ€nder geziel und nahezu vollstĂ€ndig in den Aufbau des Überseecontainers leiten. Sie sind dabei schneller und deutlich flexibler in der Anwendung, als herkömmliche Systeme wie z.B. Holzverpallung.
In die Containerösen werden dabei Spitzhaken (mit AushĂ€nge-Sicherung) eingesetzt an denen vertikal flexibel verstellbare GurtbĂ€nder vernĂ€ht sind. Je nach Ladung kommen sind daran unterschiedlich viele horizontale BĂ€nder befestigt, welche vor der Ware verschlossen (mit einer Gurtschnalle) diese von den ContainertĂŒren fern halten.
Wichtig ist, dass diese Systeme zertifziert und so z.B. CTU-Code konform sind. Nur dann ist eine verlĂ€ssliche Ladungssicherung gemĂ€ĂŸ Verladeschema gegeben. Mehr Details erlĂ€utern wir in unserem Fachbeitrag: "Folge 16: Lashings und deren Anwendung" mit Sigurd Ehringer.
Kurz gefasst: Antirutschmatten erhöhen den Reibbeiwert zwischen zwei AuflageflÀchen, also z.B. LadeflÀche und Europalette. Durch die Kombination Gummierung/Holzladeboden ist der Reibwert deutlch höher, als bei einer Materialpaarung z.B. Holzpalette zu Holzladeboden. Dadurch sind weniger Zurrmittel erfoderlich um das gleiche Ladungssgewicht abzusichern.

Hier muss unterschieden werden, ob es sich um einen TemperaturgefĂŒhrten Container( Reefer) handelt oder einen Standartseecontainer. Bei Reefer Containern sind keine Zurrösen am Boden oder an der Decke eingearbeitet, hier können folgende Sicherungsmittel verwendet werden.
  • Einschraubbarer Lashpunkt ( Dieser kann in jeder Schiene des Bodens angebracht werden, damit können LashbĂ€nder zur RĂŒckhaltung eingesetzt werden.)
  • Tygart System (Hier handelt es sich um ein ĂŒberdimensionales Klebeband. Dieses wird in beliebiger Höhe jeweils 2 StĂŒck pro Seite an die Containerwand geklebt und vor der Ware verschlossen. Dies geschieht durch Spannen der Seitlichen BĂ€nder, die wiederum mit einem Aufsatzklebeband miteinander verklebt werden. Die LĂ€nge der Seitlichen KlebebĂ€nder darf nicht kleiner sein als 150 cm.
  • StausĂ€cke in allen Variationen
  • S.A.M. System
Bei Standard Containern können folgende Systeme zum Einsatz kommen. Dabei ist darauf zu achten, wie stabil die zu versendende Ware ist.
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