Welche Zurrarten gibt es zur Ladungssicherung?

Die gängigsten Zurrarten sind:
 
  • Diagonalzurren
    • Dabei werden die Gurte an allen vier Ecken der Ladung angebracht und diagonal, meist über Kreuz gezurrt. Hierbei spielen die Zurrwinkel eine entscheidende Rolle
  • Niederzurren
    • Dabei wird der Zurrgurt über die Ware gelegt und diese durch Spannen auf den Boden gedrückt. Hierbei ist eine relativ hohe Anzahl Zurrmittel erforderlich, welche mittels Antirtuschmatten (Reibwerterhöhung) reduziert werden kann.
  • Kopflashing mit Palette
    • Hierbei wird in Fahrtrichtung, also stirnseitig eine Palette vor die Ware gestellt, das Gurtband durchgeführt und somit eine „künstliche Stirnwand erzeugt“. Der Schwerpunkt der Ware muss dabei immer unterhalb des Zurrmittels liegen.
  • Kopflashing mit Halteband
    • Bei dieser Varainte wird anstelle einer Palette ein Haltband über die Ware geführt, welche das stirnseitige Gurtband in der Höhe fixiert. Ein Zurrmittelrechner unterstützt bei den korrekten Zurrwinkeln.
  • Buchtlashing
    • Es dient als eine Art „Bordwandersatz“ und ist als Seitenschlingenzurren ausgeführt. Hierbei ist das Buchtlashing in Fahrtrichtung fast nicht wirksam, sodass hier mit einem Formschluss, z.B. an der Stirnwand des Aufbaus, gearbeitet werden muss.
In unserem Fachbeitrag: Folge 25: Welche Zurrarten gibt es bei der Ladungssicherung? finden Sie die verschiedenen Zurrarten jeweils als Bild mit detailierter Erklärung.
 
Ausserdem ein Upgrade in diesem Artikel: Das Label auf dem Zurrgurt – Fake erkennen – was muss wirklich draufstehen?
Sehr geehrte Kunden. Bei unserem Shop handelt es sich um einen Shop für Firmen und gewerbliche Kunden (B2B). Bestellungen von Einzelpersonen können leider nicht erfüllt werden.