Rechtliches

Von Ablegereife spricht man, wenn das Zurrmittel Spanngurt folgende Kriterien aufweist:
 
  • BeschĂ€digungen dĂŒrfen max. 10% des Querschnitts betragen (Breite wie Materialdicke!)
  • ĂŒbermĂ€ĂŸiger Verschleiss vorliegt, z.B. durch Abrieb
  • beschĂ€digte NĂ€hte aufweist oder unsachgemĂ€ĂŸ repariert wurde
  • Rost durch unsachgemĂ€ĂŸe Lagerung
  • Verformungen durch unsachgemĂ€ĂŸe Handhabung (z.B. spannen der Ratsche mit einer VerlĂ€ngerung)
  • das Gurtband ĂŒberdehnt wurde, z.B. ebenfalls durch Verwendung einer HebelverlĂ€ngerung
Wann ein Gurt daher die Ablegereife erreicht hat, muss im Einzelfall entschieden werden. Eine bebilderte Hilfe mit Fallbeispielen finden Sie im ausfĂŒhrlichen Blogbeitrag: "Folge 29: Ablegereife von Zurrgurten - die Kriterien"
Regressforderungen können durch BeschĂ€digungen, nicht eingehaltene Zeitfenster oder unerfĂŒllt Vertragsbestandteile entstehen. Oftmals sind bei einer Verladung mehrere Vertragspartner involviert und z.B. eine zeitliche Verschiebung (LKW kommt zu spĂ€t) bringt die nachfolgenden Dienstleister in Verzug. In der Folge drohen: Konventionalstrafen, Wartezeit oder zusĂ€tzlichesEquipment, das dann weiter berechnet wird. Es ist daher sinnvoll bereits vor einer Verladung einige Punkte abzuklĂ€ren.

Neben einer genauen Definition des Transportauftrags, ist auch ein Verantwortlicher zu benennen. Im Vorfeld muss auch eine Verladeanweisung und Berechnung erstellt sein, ein Protokoll und/oder Fotodokumentation mit Eingangs- und Ausgangskontroll schafft zusÀtzliche Sicherheit bei spÀteren Nachfragen.
Eine detailierte Auflistung finden Sie unter: Fachbeitrag: "Folge 24: Vermeiden von Regressforderungen"
Hinter diesem Wort verbirgt sich die EU-Richtlinie 92/106/EWG DES RATES vom 07.12.1992 ĂŒber die Festlegung gemeinsamer Regeln fĂŒr bestimmte Beförderungen in kombiniertem GĂŒterverkehr zwischen Mitgliedstaaten.

Nach dieser Definition muss der Container damit die Landesgrenze zwingend ĂŒberschreiten, sonst wĂ€re dessen Einsatz unzulĂ€ssig. Dabei ist zudem das Bruttogewicht zu berĂŒcksichtigen, da hier nicht pauschal von 44 to ausgegangen werden kann. Details zu den einzelnen Vorgaben und zu berĂŒcksichtigenden Faktoren wie Nutzlast, Payload und Containergewichte finden Sie in unserem Blogartikel:

"Folge 19: kombinierter Verkehr"
Die Betriebssicherheit eines Fahrzeugs unterliegt nicht nur dem Fahrer, sondern auch dem Verlader und dessen Vorgesetzten. Wie können die Verladerpflichten rechtskonform beachtet werden? Welche EinflĂŒsse sind zu beachten? Welche Informationen muss der Verlader bereitstellen?

Das Ziel: Die Ware muss möglichst gleichmĂ€ĂŸig im Container verteilt sein. DafĂŒr gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nach zu sichernder Ware, diese im Überseecontainer zu stellen.

Ja, die Ware muß immer ordnungsgemĂ€ĂŸ gesichert sein. Auch fĂŒr Kleintransporter gibt es kostengĂŒnstige, aber sehr effiziente Ladungssicherungsmittel.
Ist die sogenannte Ablegereife eines Gurtes erreicht, dann ist dieser zu entsorgen. Eine weitere Verwendung ist nicht mehr gestattet. Weitere Details zur Ablegereife eines Zurrgurts erhalten Sie unter unserem FAQ-Punkt "Was sind die Kriterien fĂŒr eine Ablegereife von Zurrgurten?" weiter unten.
FĂŒr die Sicherung der Ladung sind immer mindestens zwei Personen verantwortlich, in der Regel ist das der Staplerfahrer und der Verlader. Der Staplerfahrer darf die Ware nur ordnungsgemĂ€ĂŸ gesichert fahren lassen. Aber im rechtlichen Sinne ist der Kreis der Verantwortlichen oftmals noch grĂ¶ĂŸer: So erstreckt sich die Verantwortung oft auf:

  • FrachtfĂŒhrer
  • Fahrers
  • Spediteur (im Selbsteintritt)
  • Auftraggeber
Es gibt darĂŒber hinaus aber auch viele Pflichten der einzelnen Verantwortlichen. Diese listen wir Ihnen detailliert auf in unserem ausfĂŒhrlichen Fachbeitrag zum Thema: "Folge 4: Wer ist verantwortlich bei der Ladungssicherung"
In den folgenden Gesetzen / Vorschriften findet man die Grundlagen fĂŒr die Anforderung der Ladungssicherung: ADR; CTU CODE; CSC Gesetz; VDI, StvO, HGB.
Zur betriebssicheren Verladung gehört als Verpflichtung des FrachtfĂŒhrers die Gestellung eines geeigneten Fahrzeugs. Dieses muss unter Beachtung der vorgeschriebenen Abmessungen, Gewichte und Achslasten in der Lage sein, das Transportgut bei normaler, vertragsgemĂ€ĂŸer Beförderung (auch in Extremsituationen) verkehrssicher zu transportieren.
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